Friedrichshafen und der Zeppelin Konzern

„Die Stadt Friedrichshafen und der Zeppelin-Konzern – ein Gang durch die Geschichte“

Joachim Frick |

Herr Hartmut Semmler, ehemaliger Mitarbeiter des Stadtarchivs, und für diesen Abend vorgesehener Referent, musste sich kurzfristig entschuldigen. Herr Martin Kohler, stellvertretender Vorstand des Geschichtsvereins war nach Absprache mit Herrn Semmler bereit, dessen Ausführungen dem Publikum im gut gefüllten Nikolaussaal vorzutragen.

Dabei beleuchtete er die Beziehungen zwischen dem Zeppelin-Konzern und der Stadt Friedrichshafen, von den Aktivitäten des Grafen Zeppelin bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bericht zeigte die chronologische Entstehungsgeschichte vom Bau des LZ 1, der Zerstörung von LZ 2 bei Kisslegg und LZ4 in Echterdingen und die daraufhin einsetzende Zeppelinspende, die mit zur Gründung der Zeppelin-Stiftung führte. Die Entstehung des Luftschiffbau Zeppelin und der dazugehörenden und nachfolgenden Betriebe, sowie die daraus entstandenen und für die Stadt wichtigen Einrichtungen, zeigten die Bedeutung und Entwicklung für Friedrichshafen.

Die Ausführungen von Herrn Kohler führten von Dornier, Maybach über die ZF und die Zeppelin Luftschifffahrt bis hinein in die Zeit des Nationalsozialismus und die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Auch die heutigen Auseinandersetzungen über den weiteren Verbleib der Zeppelinstiftung waren Thema.

Herr Helmut Lorinser für die Kolpingfamilie Berg sowie Vorstand Bernd Fuchs bedankten sich bei Martin Kohler für seine Ausführungen unter dem Applaus des Publikums mit einem Präsent.